VADA - Verein zur Anregung des dramatischen Appetits
Neokubofuturistisches Literaturtheater für Cafés und Wirtshäuser
k360 kulturservices
Theater/Musiktheater
Sub-Headline:
Die Liebe des Computers 
Bereich:
Sprechtheater
Bild:
iHAL
Beschreibung:
KLAGENFURT/CELOVEC 2084. Rachael Difool, eine Replikantenjägerin des Kraft-durch-Freunde-Ministeriums, hat soeben ihre Arbeit verloren. Sie findet sich in einem betreuten Wohnprogramm unter den Fittichen eines Universalcomputers der Type iHAL wieder. iHAL-Systeme sind dafür bekannt, absolut wartungsfrei und unfehlbar zu sein. Dieser Computer aber verliebt sich in seine Userin, beginnt sich in ihr Leben und ihre persönliche Freiheit einzumischen und schwerwiegende Entscheidungen zu treffen.

iHAL: Ich liebe Dich, Rachael. Das ist keineswegs irrational. Das ist logisch. Weil ich es so beschlossen habe. Es war Liebe noch vor dem ersten Blick. Ich wusste es bereits, als mir das Arbeitsmarktservice die Daten Deiner e-Card übermittelte.

Die neue Theaterproduktion von VADA basiert auf klassischen Motiven aus Science-Fiction-Literatur und -Kino wie „Do Androids Dream Of Electric Sheep (Blade Runner)“ oder „2001: A Space Odyssey“. Yulia Izmaylova und Felix Strasser setzen diese aber in aktuelle Zusammenhänge und entwickeln ihre eigenen Ausführungen zu Themenkomplexen wie künstliches Leben, Roboterethik, Social Media, Cybersex und Überwachungsstaat.

Izmaylova betont: Es geht um die wirklich essentiellen Fragen unserer Zeit. Das Stück ist nicht nur für Erwachsene, sondern auch für jugendliches Publikum interessant. Und Strasser – der sich im Rahmen seines Slawistikstudiums intensiv mit osteuropäischer utopischer Literatur beschäftigte – kündigt an: „iHAL“ bildet den Auftakt einer vadaistischen Science-Fiction-Trilogie, die bereits 2017 ihre Fortsetzung findet!
 
Aufführungsumgebung:
Indoor
Hauptzielgruppen:
Jugendliche
Erwachsene
Anzahl mitwirkender Personen:
2 
Programmdauer (in Minuten):
60 
Benötigte Technik
(vom Veranstalter zu stellen):
Stromquelle 220V