theater-JA.KOMM
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Theater/Musiktheater
DU bist die Klimakatastrophe
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Sub-Headline:
Satire mit Expertendiskussion 
Bereich:
Sprechtheater
Musiktheater
Improtheater
Performance
Bild:
DU bist die Klimakatastrophe
Beschreibung:
“theater-JA.KOMM” beschäftigt sich in “DU bist die Klimakatastrophe” mit dem Klimawandel und seinen Folgen. Akustisch und visuell wird das Publikum mit den Auswirkungen des eigenen Lebensstils auf die Umwelt konfrontiert. Ein Meinungspanoptikum zum Thema Erderwärmung.
Entschleunigung versus Wachstumsparadigma
Die aktuelle Produktion von theater- JA.KOMM verarbeitet Interviewmaterial zum Thema CO2 - Footprint und setzt einen österreichischen „Schwank“ in Theaterform in provokantem Kontrast dagegen. Es entsteht eine kritische Auseinandersetzung mit dem Klimawandel unter dem symbolischen Aspekt des ökologischen Fußabdruckes. Die Ausgangsbasis der Handlung bilden Fragen zu unserem Lebensstil. Sind wir frei oder fremdbestimmt? Sind wir in der Lage global zu denken oder eine wirtschaftliche Struktur komplett anders zu denken? Ist uns in unserem schnellebigen Alltag der Sinn für das Naheliegende oder gar Vernüftige verloren gegangen? Wollen wir am Ende mitgemacht haben?
Hintergrund: Motto des Abends “wir sind hier nur Gäste”
Überfluss macht krank, müde, übergewichtig und unzufrieden? Generationen, die im materiellen Wohlstand aufgewachsen sind, können sich vieles leisten, was für ihre Eltern oder Großeltern noch unvorstellbar war. Doch der Wohlstand und der damit verbundene Energieverbrauch könnte schon sehr bald an seine Grenzen stoßen. Er ist erkauft mit der Ausbeutung von Natur und Menschen, zumeist in den so genannten Entwicklungsländern. Der Bewusstseinsgrad darüber nimmt stetig zu, das ökonomische Wachstumsparadigma wird brüchig, die Veränderungen am Arbeitsmarkt, die Verknappung begrenzter bis dato aber selbstverständlicher Naturressourcen und auch die verringerte Notwendigkeit des Wachstums innerhalb der gesättigten Wohlstandsgesellschaft, erfordern gesellschaftliche Veränderungen.
Plot: Szenen aus einem ehemals prosperierenden Skiort
Der Klimawandel hinterlässt in den Alpen sichtbare Spuren, der Schnee bleibt aus, das Alpenland liegt brach: Murenabgänge, hungernde Kühe auf schlammigen Almen, rostig knarrende Gondeln, die Skiregion ist tot - kein Schnee - keine Touristen. Was jetzt? Hubert Schneeweiß gehört zu jenen Menschen, die ohne Rücksicht auf die ökologische Verträglichkeit in den Ausbau der Pisten und Bergbahnen investiert haben. Nun steht er vor dem Ruin und seiner “wohlverdienten Pension”. Also übergibt er seine Anteile an die nächste Generation. (Text: Eva Jankovsky und Team)
Mut zur Aktion
“sorry we're fucked” bricht die Debatte um alternative Lebensweisen auf ein Familiensetting herunter. Es findet einen unterhaltsamen und anschaulichen Weg, aktuelle umweltpolitische Fragen abzuhandeln. “sorry we're fucked” ist eine ironisch - kritische Suche nach Orientierung und eine Auswertung von Expertengesprächen. Im Vorfeld wurden namhafte KlimaforscherInnen, UmweltaktivistInnen und PhilosophInnen interviewt und sind nun Teil der Rauminstallation.
Im Anschluss an die Bühnenperformance gibt es ein Expertengespräch mit Wolfgang Pekny von Footprint.at und dem Team von theater-JA.KOMM. Bewusstsein für ökosoziale Entwicklungsprozesse zu schaffen ist unser Ziel.
 
Aufführungsumgebung:
Indoor
Hauptzielgruppen:
Jugendliche
Erwachsene
Anzahl mitwirkender Personen:
5 
Programmdauer (in Minuten):
75 
Anforderungen Bühne:
theater-JA.KOMM
Eva Jankovsky
T: 0664/4023647

Beamer, Tonanlage der rest nicht zwingend
 
Benötigte Technik
(vom Veranstalter zu stellen):
Tontechnik
Lichttechnik
Videobeamer
Sonstiges
Allgemeine Kritiken, Rezensionen ⁄ Berichte:
Kurier: " So amüsant war selten ein künstlerischer Act über Klimawandel. Wobei – wie bei Franca Rames und Dario Fos gesellschaftskritischen Komödien das Lachen natürlich immer wieder auch im Hals stecken bleibt." (...) "Schräg sind nicht nur die kitschigen Papptiere, gemalten „Schinken“ von Bildern, auch das Bühnenpersonal sorgt immer wieder für herzhafte und kräftige Lacher – Klischeefiguren vom Berghotelbetreiber Peter (Milan Stodulka), dem Naturburschen Loisl (Stefan Ried), für den seine Kühe Bruni und Heidi seine Familie sind, Peters Schwester Anna (Felicitas Lukas), die vom Bruder als Ökotussi tituliert wird, die nach Jahren von Kanada zurückkommt. Nach anfänglicher Skepsis entwickelt sie ein öko-Touri-Konzept für das in Konkurs gegangene Hotel Ötziworld – Highlight: Für Ruhe, nur den Ausblick, fast das Nichts, Kohle zu verlangen. Irgendwie schwingt immer mit, bis zu einem gewissen Grad ist Nachhaltigkeit, Fotovoltaik, Solarenergie… ein bissl ein Öko-Schmäh und das Kürzel stehe vielleicht mehr für Ökonomie als für Ökologie."