Caroline Koczan
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Theater/Musiktheater
Hello Malkele
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Sub-Headline:
das jiddische Musical über Molly Picon 
Bereich:
Musiktheater
Muslcal
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Hello Malkele
Beschreibung:
In den späten 1970ern.
Die „Grande Dame“ des Jiddischen Theaters, Molly Picon, tourt mit ihrer One Woman Show durch die USA, Europa und Israel.
Kurz vor ihrem Auftritt in einem Theater auf der Hinterbühne …


So beginnt die liebevolle Hommage an die amerikanische Schauspielerin und Sängerin Molly Picon, die mehr als ein halbes Jahrhundert die jiddische Theater – und Filmwelt geprägt hat. Doch was erst oberflächlich wie eine Hommage an die Künstlerin Molly Picon anmutet, entpuppt sich bald als Liebeserklärung an das Jiddische Theater, an den jüdischen Humor und an das Leben selbst, mit all seinen Höhen und Tiefen.

In blitzlichtartigen Momentaufnahmen aus ihrem Leben und einem musikalischen Bilderbogen aus dem reichen Liedrepertoire der einzigartigen Künstlerin Molly Picon wird das Publikum in die große Zeit des Jiddischen Theaters, der Jiddischen Operette und des Jiddischen Films geführt. Besonders reizvoll macht diese Produktion die Kombination mit Film und Video-Effekten sowie kurzen Szenenausschnitten aus Originalfilmen mit Molly Picon („East and West“ und „Yidl mitn Fidl“)

In Englisch, Jiddisch und Deutsch lässt Caroline Koczan als Molly "Malkele" Picon das bewegende Leben der vielseitigen amerikanischen Schauspielerin und Sängerin aufleuchten. Kongenial unterstützt wird sie dabei vom Musiker Florian Schäfer am Klavier. Der Abend: ein Solo für zwei!

Malkele: Caroline Koczan
Pianist: Florian Schäfer
Buch, Dramaturgie,
Szene, Bühne: Caroline Koczan
Video/Film-Effekte: Ulrich Kaufmann

Musikarrangements,
musikalische Leitung: Florian Schäfer
Garderobe, Requisiten: Hanni Pürstinger

Wer sind die Mitwirkenden?

Caroline Koczan:
1963: geboren in Bad Vöslau, Niederösterreich
1980-82; Kurse für Pantomime und Clownerie u.a. bei Prof. Samy Molcho
1982-85: Ausbildung für Schauspiel, Musical, Gesang, Pantomime - im Tanzstudio des Theaters an der Wien
1985: Diplom und Reifeprüfung für Schauspiel; gleich darauf Engagements an das K&K Theater am Naschmarkt für das Musical "Snoopy" und an das Wiener Burgtheater (bis 1996); Zusammenarbeit mit RegisseurInnen wie: Hans Hollmann, Claus Peymann, Manfred Karge, Achim Freyer, Ruth Berghaus, Benno Besson, Cesare Lievi, u.v.a.

1987: Gründung der eigenen Musikgruppe "gojim" mit Schwerpunkt Klezmermusik und jiddische Lieder (bis 2007) LP/CD Produktionen, zahlreiche Konzerte und Tourneen durch Europa und Israel
1988: Kurse für Jiddisch am Institut für Judaistik der Universität Wien bei Prof. Jacob Allerhand

Seit 1996: freischaffend, Eigenproduktionen als Schauspielerin und Sängerin (u.a. mit "gojim") und als Leiterin verschiedenster Projekte (Zeitgeschichte, Oral History) mit Kindern, Jugendlichen an Schulen; Workshops für Kinder und Jugendliche für Pantomime, Theater und Film (gemeinsam mit Video-Künstler Ulrich Kaufmann)
Engagements: Volkstheater München, TOI-Haus Salzburg, Theater Drachengasse Wien, Jüdisches Theater Austria, Neues Wiener Musiktheater, The Company Stage, Carinthischer Sommer, Gottfried v. Einem Tage, Neue Bühne Villach, u.v.a.

Mitwirkung in Fernsehfilmen (u.a. „Tatort“) und Hörspielen des ORF; Übersetzungstätigkeit: Frank Loesser's Musical "Guys and Dolls" ins Wienerische (gemeinsam mit Dunja Sowinetz) und Lieder des Musicals "Ghetto" von Joshua Sobol aus dem Jiddischen ins Deutsche


Florian Schäfer:

1974 in Wien geboren, war er mit fünf Jahren der damals jüngste außerordentliche Student der Wiener Musikhochschule. Als 15-jähriger Gymnasiast fing er an, sein Taschengeld als Barpianist aufzubessern, hatte seinen ersten öffentlichen Auftritt in München als Begleiter von Peter Alexander und studierte bei Prof. Kämmerling an der Musikhochschule Hannover Klavier.

Nach dem Abitur studierte er an der Universität Wien Komposition, wurde als Probenpianist für die Musical-Produktion „Miss Saigon“ nach Stuttgart geholt, war Musikalischer Leiter der „Freien Bühne Wieden“ in Wien unter der Intendanz von Topsy Küppers und arbeitete seither mit Andrea Jonasson, Johannes Heesters, Heinz Zednik, Werner Schneyder, Sandra Kreisler, Johanna von Koczian, Ruth Brauer und vielen anderen
zusammen.
Neben der Musikproduktion für Industrie- und Kurzfilme arbeitete er als Theatermusiker im Wiener Burgtheater, im „dieTheater“ im Wiener Konzerthaus, für das Jewish Theater Austria und war zuletzt Musikalischer Leiter einer Singspielproduktion im Wiener „Theater in der Josefstadt – Kammerspiele“.
Seit dem Jahr 2000 ist er mit den „Jungen Tenören“ auf Tournee, arrangierte zahlreiche Nummern, hat seit Jahren die musikalische Leitung der Live-Shows inne und zeichnet seit 2007 auch als Produzent für die Studioaufnahmen dieser Produktion verantwortlich.

Ulrich Kaufmann:

1974 in Kärnten geboren, begann bereits früh für das Theater und den Film zu arbeiten.

Bereits 1996 produzierte er seinen ersten bemerkenswerten Film über seiner Heimat Kärnten. Seither entstanden ein Vielzahl von Dokumentarfilmen (“POMPA”), Werbefilmen (Renault, Global Fusion), Kurzfilmen und Videos für unterschiedlichste Theater und Musiktheater Produktionen (Neue Oper Wien).

Ulrich arbeitet ebenso als Regisseur für Theaterproduktionen und kombiniert das Medium Theater mit den Möglichkeiten des Videos und der Videoprojektion, von Video Performances und Installationen (Neue Bühne Villach, ORF Radio Kulturhaus). Ebenso arbeitet er als Filmregisseur und in speziellen Workshops an Kurzfilmprojekten mit Kindern.
Teilnahme an verschiedensten Festivals (Carinthischer Sommer, Gottfried v. Einem Tage, Kinderliteraturtage Wien)
2009 gründete er seine eigene Firma company “Lichtlink OG”.
www.sogx.net


Wer ist “Molly Picon”?
Molly Picon:
1898 in der New Yorker Lower Eastside als Malka Pyekoon (urspr. Opiekun) geboren, wurde Molly Picon zur namhaftesten und bedeutendsten Interpretin der Jiddischen Operette, des Jiddischen Films und des Jiddischen Theaters. Ihr Ruhm als Schauspielerin, Sängerin, Tänzerin und Textdichterin reichte weit über Amerikas Grenzen hinaus: von Süd Amerika bis Süd Afrika bis nach Europa und Israel.

In Wien drehte sie 1923 den Stummfilm „East and West“ und feierte als „Yankele“ sagenhafte Erfolge in Wien. Nach ihren großen Tourneen durch Amerika, Europa, Palästina und Süd Afrika, wirkte sie in den USA in zahlreichen Filmen und Theaterproduktionen als Hauptdarstellerin mit. In der Second Avenue wurde ein Theater nach ihr benannt. Im Grand Opera House, im Second Avenue Theater aber auch am Broadway feierte sie u.a. 1940 in „Morning Star“ große Erfolge.
Während des II Weltkrieges, abgeschnitten von Europa und dabei willens zu helfen, adoptierte Molly Picon gemeinsam mit ihrem Ehemann Jacob „Yonkel“ Kalich das erste von vier Kindern. Sie tourte mit Yonkel Kalich durch die USA, debütierte in Hollywood und trat in amerikanischen Armee Stützpunkten vor US-Soldaten auf.

Nach Kriegsende bemühten sich Molly und Yonkel um Visa für Europa. Dort spielten sie u.a. in Paris, Lodz und Warschau vor Überlebenden der Shoah und „displaced persons“.

Molly Picon engagierte sich auch während des Korea-Kriegs, indem sie vor den US-Truppen auftrat, aber ebenso für den neu gegründeten Staat Israel, den sie finanziell unterstützte.
1959 war sie in einer TV-Version des „Jazz Singer“ von Ralph Nelson an der Seite von Jerry Lewis, als dessen Mutter, Sarah Rabinowitz zu sehen. 1962 wurde sie für ihre Rolle als italienische Mutter im Film „Come, Blow Your Horn“ für den „Oscar“ nominiert.

Noch kurz vor seinem Tod wirkte Yonkel Kalich gemeinsam mit Ehefrau Molly Picon in Norman Jewisons Filmversion von „Anatevka“, „Fiddler on the Roof“ mit. Kalich spielte den „Melamed“, den Kleinkinderlehrer des Schtetls Anatevka und Picon mimte die Heiratsvermittlerin „Yente“.

1975 starb Yonkel Kalich und Molly Picon tourte in den folgenden Jahren alleine, mit einer One Woman Show durch die USA, Europa bis nach Israel. Sie verstarb am 6. April 1992.

Molly Picon in ihren bedeutendsten Rollen:
Yankele, Yidele, Shmendrik, Gypsy Girl, Molly Dolly, Mamale, Reyzele, The Circus Doll, Clara Weiss („Milk and Honey“) u.v.a.

"I realize that Yiddish audiences are the most appreciative and the most ready in the display of approval. I could not bear to play for a cool, calm audience that was politely attentive. To me the Jewish atmosphere is warming and inspiring. The joy which the audience does not hesitate to display enheartens me, and is far more satisfactory than the perfunctory applause which follows even the greatest successes in the American theater." Molly Picon in The Jewish Tribune. June 4, 1926

Caroline Koczan
Special thanks to: Prof. Kurt Rosenkranz, Dr. Brigitte Dalinger (Institut für Theaterwissenschaften, Wien); Mark Slobin (Wesleyan University, Middletown, Connecticut); Efim Chorny "Theater des Jiddischen Liedes", Moldawien; Mag. Thomas Ballhausen, Film Archiv Austria; Monika und Frederic Kaczek, Jüdisches Filmfestival Wien


Quellen zum Stück: Jewish Women's Archive. "JWA - Jewish Women in Comedy - Molly Picon." (March 12, 2009). Scrapbooks from the Molly Picon Papers http://digital.cjh.org; Biografie: “So, laugh a little”, by Molly Picon, as told to Eth Clifford Rosenberg; Briefe von Molly Picon, übersetzt von Thomas Soxberger; Theaterkritik aus “Jüdische Morgenpost”, 8.April 1921
 
Aufführungsumgebung:
Indoor
Hauptzielgruppen:
Jugendliche
Erwachsene
Senioren
Anzahl mitwirkender Personen:
2 
Programmdauer (in Minuten):
100 
Anforderungen Bühne:
Vorhang vorne und Hinterbühne (zentral steuerbar)
Klavier
wenn geht Filmleinwand
Bühne (mind.)5x4m
Verfolger
 
Benötigte Technik
(vom Veranstalter zu stellen):
Tontechnik
Lichttechnik
Videobeamer
Allgemeine Kritiken, Rezensionen ⁄ Berichte:
FEEDBACK DES PUBLIKUMS:


Liebste Caroline,

Schade, dass ich gestern Abend nicht dabei war, aber glücklicherweise kann ich das ja nachholen. Frédéric war sehr begeistert!

Malkele (Monika Kaczek Jüdisches Filmfestival Wien)
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Liebe Caroline,

das war ein sehr vergnüglicher und berührender Theaterabend und Sie waren einfach großartig! Ich gratuliere ganz herzlich! Beim Rausgehen hat ein Herr, den ich für den Direktor? Impressario? gehalten habe, gesagt: "Sie kommt sicher nächstes Jahr wieder!" Die Begeisterung war allseits spürbar.
Wer hat denn das Stück konzipiert? Auch wenn ich das Jiddische nicht immer verstanden habe (was auch gar nicht notwendig war), es hat mir sehr gut gefallen. Danke!

Mazeltov für die nächste Aufführung und herzliche Grüße,
Christine
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Liebe Caroline,
es war wirklich toll!!!
Ich wollte gestern gleich schreiben, habe dann vergessen, sorry, aber es
hat mir sehr gut gefallen, auch meiner Freundin, wir beide habe schon viel
Jiddisches gesehen; und "Malkele!" hat uns sehr gut gefallen.
Die Zusammenstellung der Texte und vor allem auch die Inszenierung, du warst sehr gut!

Liebe Gruesse,
Brigitte
(Dr. Brigitte Dalinger, Institut für Theaterwissenschaften)
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Liebe Caroline,

Ich bin sehr beeindruckt von Ihrer "Malkele" - Arbeit, dass Sie das alles selber gemacht haben! Das ist Ihnen ganz toll gelungen!
Ich freue mich sehr auf?s Wiedersehen,
bis dahin
liebe Grüße, Christine
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Nicht sentimental ….

.... sondern sehr berührend war das heute abend.
und wunderschön diese lebensgschichte,
die ich gar nicht kannte.
und das original wirkte blass und wenig lebendig
im vergleich zu der, die da auf der bühne war ...
danke für einen wunderschönen abend.

Christine

(Dr. Christine Hubka, evang. Pfarrerin, Buchautorin)
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LIEBE CAROLINE,


ICH HABE DICH GESTERN METRO-KINO GESEHEN , DU WARST GROSSARTIG !!!

ICH KANN MIR KEINE ANDERE ALS DICH FÜR DIE ROLLE DER MOLLY PICON

VORSTELLEN .

DEIN PIANIST IST EINE GUTER MUSIKER UND HAT DICH SEHR GUT BEGLEITET .

HERZLICHSTE GRATULATION.

FELIX
(Prof. Felix Lee, Musiker)
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Dear Caroline,
Congratulations on your "Molly" show. I was glad to get to know her.
A one woman show is a big undertaking and you came through with flying colors (in spite of a cold).

With love, Anne
(Anne Peschek, Opernsängerin)
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Liebe Caroline!
Großartig, dein Abend! Gratuliere zum Stück und zur „performance“! Ich bin froh, dass ich’s gesehen habe und hoffe, dass du damit den Erfolg hast und hattest, den du verdienst!! Mich hat auch das Publikum irgendwie berührt: erst dachte ich, oje, die sind aber ein bisserl lahm, aber nach und nach kamen sie auf Touren und die vielen alten Herrschaften, die das Jiddisch problemlos verstanden (im Gegensatz zu den jungen Gojim), lachten und freuten sich und tauchten wohl in eine Welt, die es nur noch ihrer Erinnerung gibt. Schön zu erleben.
Danke für den Abend!

Alles Liebe, Danielle
(Danielle Proskar, Filmregisseurin)
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Hallo Caroline,
(...) War vor einer Woche im Metropolkino und hab mir Dein neues Programm
angeschaut,- gehört. Sehr beeindruckend, was Du da wieder auf die Beine
gestellt hast! War fasziniert von den vielen Charakteren, die da
aufgetaucht sind und den vielfältigen Gestaltungsformen.Hast auch einen
tollen Klavierbegleiter gefunden.
(...) -es war auf jeden Fall ein ganz feiner Abend! Machs gut, dass Dir weiterhin so schöne Sachen gelingen!

Meld mich wieder! Ciao,
Erich
(Erich Meixner, Musiker, Mitbegründer der "Schmetterlinge")
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