VADA - Verein zur Anregung des dramatischen Appetits
Neokubofuturistisches Literaturtheater für Cafés und Wirtshäuser
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Theater/Musiktheater
ZITATNOST - ein Fußnotendrama
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Sub-Headline:
30 Autoren in einem Akt 
Bereich:
Sprechtheater
Wirtshaustheater
Bild:
ZITATNOST - ein Fußnotendrama
Beschreibung:
«Zitatnost'» (russ. Zitathaftigkeit) = der Ausdruck von Ideen und Stimmungen durch Ver­weis auf Quell-Literatur, anstatt sie neu zu beschreiben. Sie spielt besonders in der russischen Literatur eine zentrale Rolle.
In «Zitatnost – ein Fußnotendrama» wird die Assoziationskette zweier aufmerksamer Leser wiedergegeben. Durch die übergangslose Kompilation von Weltliteratur, Gebrauchstexten und anarchistischem Klamauk verschwimmen die scharfen Grenzen der Stilistik. Do­sto­evskijs «Schuld und Sühne» und etwa der Schnittbogen für den Sommerrock in der «Bur­da» werden völlig gleichberechtigt behandelt.
Boris Randzio und Felix Strasser bringen unter Verwendung einer Leiter und einer Nuß­baum­torte in 90 Minuten Dialoge, Monologe und Miniaturen von Elias Canetti, Daniil Charms, Fjodor Dostoevskij, Olga u. Adolf Hess, Arkadij u. Boris Strugackij, Karl Valentin, Robert Walser und vielen anderen sowie anonyme Kreuzworträtsel, Kochrezepte, Schnitt­muster und Leserbriefe. Den Roten Faden bildet die gleichmäßige Abwechslung zwischen ernsten und Komödien-Stoffen, wobei es dem Publikum freisteht, die Akteure entweder als zwei Komödianten, die sich an Dostoevskij versuchen oder als zwei klassische Hu­ma­nisten zu betrachten, die ihre Lehre mit Klamauk durchsetzen.
Den Anteil an Belletristik bilden hauptsächlich klassische Inszenierungen von Auszügen aus Romanen und Erzählungen. Die Schnittmuster und Kreuzworträtsel werden in An­lehnung an ein Artaud'sches Mysterientheater umgesetzt. Das Stück ist in erster Linie für die Aufführung auf Klein- und Kleinstbühnen, in Cafés und Kellerstudios konzipiert.
 
Aufführungsumgebung:
Indoor
Hauptzielgruppen:
Jugendliche
Erwachsene
Anzahl mitwirkender Personen:
2 
Programmdauer (in Minuten):
90 
Anforderungen Bühne:
Das Stück kann auf jeder beliebigen Bühne, vorzugsweise aber in Cafés und Wirtshäusern gezeigt werden. Die räumlichkeit muss gut abgedunkelt werden können. 
Benötigte Technik
(vom Veranstalter zu stellen):
1 hölzerne Stehleiter (Sprossen beiderseits)
Allgemeine Kritiken, Rezensionen ⁄ Berichte:
«Das war einer der Glanzpunkte von höchster schauspielerischer Qualität. Amüsant und von ernsthafter Tiefe. Die Zusammenstellung war Genial. Alles in allem unübertreffliches Theater. Keine Sekunde ohne Spannung. Eine hervorragende Leistung!» (Gösta Maier, Schriftsteller)

«Ich habe nichts besseres in dieser Art je gesehen. Ein gewaltiger Ausdruck in Stimme und Augen!» (Frode Grimm, Künstlerin)

«Boris Randzio und Felix Strasser haben den Anfang und das Ende des Meeres gefunden (trotz verlorener Nase, dessen Tatbestand unbedingt gedruckt gehört), bis zur Zwiebel, die man lieben lernt durch die Nussbaumtorte. Unterhaltsam, interessant, versüßt, lehrreich, ein sehr gelungener Abend!» (Birgit Pfeiffer)

«Das war Grandios! Witzig und doch streckenweise ernst. Eine Liebe für tiefschürfende russische Literaten (Gogol etc.) lag im Atem der Darsteller. Von beiden Burschen werden wir, was sehr zu hoffen bleibt, noch einiges hören. Sehr intensiv! Meine Gratulation!» (Martin Moser, Schriftsteller)

«Das war Schauspielkunst vom Feinsten. Die Ode an das Zwiebel hat uns tatsächlich Tränen der Freude beschert!» (Gottfried Berger, Maler)

«Vom Valetin bis zum Oceano ein Spannungsbogen vom Lachen bis Schwimmen in den Zwiebeltränen, den einzig wahren.» (Erika Stengl)  

«Hochkarätiges brillant gemischt, umwerfend vorgetragen. Ein wirklich gelungenes Fest der Sinne!» (Maria Grimm)

«Die Schnittmuster waren gut!» (eine Schneiderin)