VADA - Verein zur Anregung des dramatischen Appetits
Neokubofuturistisches Literaturtheater für Cafés und Wirtshäuser
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Theater/Musiktheater
JA... WAS... WOLLEN WIR NICHT ALLES!
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Sub-Headline:
Eine kosmische Protzenkomödie nach Paul Scheerbart zu dessen 145. Geburtstag 
Bereich:
Sprechtheater
Wirtshaustheater
Bild:
JA... WAS... WOLLEN WIR NICHT ALLES!
Beschreibung:
Jroßes Theater mit neistes Brimborium
und allerscheenstes Humbug (speak: Hömmböck!):

In den Hauptrollen sind zu sehen
die Weltenprotze Dramatûschek und Kapitâlski,
der Herr vom Trekkenbock
sowie Europas Napolium.

Paul Scheerbart (1863-1915) gehört zu den unterschätztesten und unbekanntesten Literaten überhaupt. Laut Erich Mühsam der «humorvollste Phantast und der phantasievollste Humorist der modernen deutschen Literatur». Er ist unter anderem Vater der deutschsprachigen Science-Fiction, Generalconstructeur der Glasarchitektur, Directeur des Kosmischen The¬aters, Erbauer des Perpetuum mobile, erster Lautdichter, Schöpfer des Wortes Expressionismus, Verlacher des Militarismus, Entfacher des vadaistischen Appetits
und ewig Dein oller Paulemann

«Weißt Du, was ick will maken? Ick will maken jroßes Theater — serr jroßes und auch serr kleines. Da sollen Sterns vons Himmel auftreten als Aktörs, sollen sein tiefsinnik wie altes Sokrates — noch mehr tiefsinnik. Jroße Riesendams sollen ooch kommen in schlackerndes Feuer und buntes Pfaulicht. Tanzen sollen Panthers und Kamels, Oxen und Schenies. Janzes Welt soll werden gekrempelt um.» (Paul Scheerbart: Wir maken Allens dot! Clownerie)
 
Aufführungsumgebung:
Indoor
Hauptzielgruppen:
Erwachsene
Anzahl mitwirkender Personen:
2 
Programmdauer (in Minuten):
60 
Anforderungen Bühne:
Das Stück ist für die Aufführung in Cafés und Wirtshäusern konzipiert. Die Schauspieler bewegen sich zT. frei im Publikum, das durchaus essen und trinken soll. Aufführungen auf Kleinbühnen sind nur möglich, wenn ein Teil des Publikums an Caféhaustischen auf der Bühne sitzt.

Die Räumlichkeit muss gut abgedunkelt werden können, um die Wirkung unseres mobilen Lichtsystems zu gewährleisten.
 
Benötigte Technik
(vom Veranstalter zu stellen):
1 hölzerne Stehleiter (Sprossen beiderseits)