Caroline Koczan
Charakterschauspielerin, ideenreich und kreativ, sehr musikalisch und vielseitig!
k360 kulturservices
Allgemeine Daten
Caroline Koczan
Name:
Caroline Koczan
Künstlerische Tätigkeit:
Schauspielerin
Sängerin
Regisseurin
Weitere

Biographie:
Schauspielerin, Sängerin, Theaterpädagogin,
akad. Freizeitpädagogin, zert. Traumapädagogin

1963: geboren in Bad Vöslau, Österreich
1980-82; Ausbildung für Pantomime und Clownerie u.a.bei Prof. Samy Molcho
1982: Matura in Wien
*************************************************
1982-85: Ausbildung für Schauspiel, Musical, Gesang, Pantomime - u.a. bei Margit Gara, Ida Krottendorf, Samy Molcho, Maria Thanhoffer, und im Tanzstudio des Theaters an der Wien (Ballett: Rafael Oliveros, Step u. Jazz: Bill Drysdale, Jazz u. Modern: Arlene Erb, Interpretation: Adrian Manz, Gesang: Lorenz Myers); Kurse, Workshops und Seminare für Aktionstheater, unsichtbares Theater nach Augusto Boàl, Puppenspiel, Maskentheater, Körpertheater, Schwarzes Theater, Straßentheater, Clownerie
*************************************************

1985: Diplom und Reifeprüfung für Schauspiel; gleich darauf Engagements an das K&K Theater am Naschmarkt für das Musical "Snoopy" (Rolle: Woodstock) und an das Wiener Burgtheater (bis 1996) Zusammenarbeit mit RegisseurInnen wie: Hans Hollmann, Claus Peymann, Manfred Karge, Achim Freyer, Ruth Berghaus, Benno Besson, Cesare Lievi, u.v.a.
**************************************************

1987: Gründung der eigenen Musikgruppe "gojim" mit Schwerpunkt Klezmermusik und jiddische Lieder (bis 2007)

1988: Kurse für Jiddisch am Judaisitik Institut der Universität Wien bei Prof. Jacob Allerhand

Seit 1996: freischaffend, Eigenproduktionen als Schauspielerin ("Maikäfer flieg..", "Oh! Me Likey!", u.a.), Sängerin (mit "gojim", www.gojim.at)
*************************************************

theaterpädagogische Arbeit an Schulen: Leiterin verschiedenster Projekte mit Kindern, Jugendlichen an Schulen; Themen: Theater, Theater und Film (gemeinsam mit Video-Künstler Ulrich Kaufmann), Zeitgeschichte, Oral History; an Volks-, Hauptschulen, AHS und Pädagogischen Hochschulen; seit Jänner 2009: Theaterarbeit mit Kindern und Jugendlichen mit Gewalterfahrungen in Treffen (Kärnten; Haus Herrnhilf/Diakonie de La Tour)
*************************************************

Engagements: Volkstheater München, TOI-Haus Salzburg, Theater Drachengasse Wien, Neues Wiener Musiktheater, The Company Stage, Carinthischer Sommer, Gottfried v. Einem Tage, Neue Bühne Villach, u.v.a.
Mitwirkung in Fernsehfilmen (u.a.Tatort) und Hörspielen des ORF;
************************************************

theaterpädagogische Arbeit bei Festivals: Theater/Pantomime-Workshops für Kinder und Jugendliche (Carinthischer Sommer, Gottfried von Einem Tage Maissau, lehrende Tätigkeit u.a. in der Vienna Musical School für Pantomime);

**************************************************

Übersetzungstätigkeit: Frank Loesser's Musical "Guys and Dolls" ins Wienerische (gemeinsam mit Dunja Sowinetz) und Lieder des Musicals "Ghetto" von Joshua Sobol aus dem Jiddischen ins Deutsche;
Kurse (A1 - B2) für Österr. Gebärdensprache

**************************************************


Kurzbeschreibung:
Caroline Koczan ist eine Charakterschauspielerin, die an ungewöhnlichen Rollen interessiert ist; großer Teamgeist!

Preise & Auszeichnungen:
2012: Österreichischer Kinderschutzpreis MYKI für das Projekt "König der Kinder" - eine szenisch-musikalische Begegnung mit Janusz Korczak", mit Kindern aus dem Haus Herrnhilf (Projekt: Pantomime mit Kindern mit Gewalterfahrungen)

2012: 1. Preis beim Filmwettbewerb "Sprache und Bewegung" für den Film "Beim Reden kommen die Leut 'zamm", BRG Polgargasse; Regie, Idee: Ulrich Kaufmann, Körpertraining: Caroline Koczan

2011: "Best Project", Förderung der Union Soroptimistinnen für das Kinderprojekt "Delfi" (Herrenhilf; Pantomime für Kinder mit Gewalterfahrungen)

1995: Förderungspreis des Landes Niederösterreich für die Eigenproduktion "Maikäfer flieg...", Gedanken von Kindern zu Krieg, Gewalt und Tod

Aktiv seit:
1985

Geburtsjahr:
1963

Über ...
Sub-Headline:
Charakterschauspielerin, ideenreich und kreativ, sehr musikalisch und vielseitig! 
Beschreibung allgemein:
Charakterschauspielerin mit Mut zur Hässlichkeit und zur Verwandlung, interessiert an außergewöhnlichen Aufgaben, sehr kreativ und teamfähig; sehr musikalisch und vielseitig! 
Schauspielerin
Erfahrung bzw. Interesse:
THEATER/MUSIKTHEATER
      Sprechtheater
      Kinder-/Jugendtheater
      Tanztheater
      Figuren-/Objekttheater
      Musiktheater
      Strassentheater
      Puppentheater
      Bewegungstheater
      Theaterpädagogik
      Freizeitpädagogik
FILM
Rollenalter:
von: 30     bis: 75
Körpergröße in cm:
153 
Konfektionsgröße:
S
Haarfarbe:
Brünett
Ethnische Herkunft:
Europäisch
Ausbildung:
Schauspiel, Pantomime, Clownerie, Musical-Gesang, Tanz 
Fremdsprachen:
Englisch (sehr gut), Französisch (Grundkenntnisse), Jiddisch (gut), Gebärdensprache (A1 - B2) 
Referenz-Auftritte
(Rollen, Ensembles, Spielorte):
K&K Theater am Naschmarkt: Musical "Snoopy", Rolle: Woodstock
Burgtheater Wien: E. Canetti "Hochzeit", Rolle: Mariechen, Ö.v. Horvath "Glaube, Liebe, Hoffnung", Rolle: Vizepräparator; W. Shakespeare "Richard III.", Rollen: Margaret, Prinz of York; Moliére "Don Juan", Rolle: Pierrot; B. Brecht: die Nichte, Frau am Fenster, Chor, "Rundköpfe und Spitzköpfe", Rolle: Nanna; "Der gute Mensch von Sezuan", Rolle: die alte Teppichhändlerin; Euripides "Phaeton", Rolle: Aphrodite; Kipling "Das Dschungelbuch", Rolle: Mogli; Hallwaxx/Ekker "The Electric Strauß", Rolle: "Schani" Johann Strauß Sohn; Hallwaxx "Wackelstock und Lachmelone", Rolle: Charlie Chaplin, u.v.v.a
 
Kritiken ⁄ Rezensionen:
"Hello Malkele!", Buch, Szene, Regie, "Malkele": Caroline Koczan; Musikalische Leitung, Klavier: Florian Schäfer, Video/Film-Effekte: Ulrich Kaufmann

"Caroline Koczan war Samstag im Villacher Bambergsaal als 'Molly Picon' ein Theaterereignis. Angelegt als Musical, ohne heutige Überlautstärke, sondern mit feinsten Nuancen - zum Genießen, Lächeln und Staunen. Verdienter Jubel aus vollen Reihen. (...) Koczan zeichnet ihre liebe- und temperamentvolle Annäherung an das Privat- und Künstlerleben des Stars als Mosaik aus wenigen Tief- und vielen Höhepunkten, als Massl und Schlamassl, zur musikalischen Begleitung von Florian Schäfer am Flügel. Ein großes ästhetisches Plus sind Ulrich Kaufmanns subtil eingefügte Schwarz-Weiß-Filmausschnitte aus Mollys Anfängen."
Kärnter Kronen Zeitung, 24.11.2014; A.Hein

"Die sexuellen Neurosen unserer Eltern", Lukas Bärfuss, Regie: Katrin Ackerl Konstatin, Neue Bühne Villach

"Neben der hervorragenden Ausstattung brillieren die Schauspieler: Annika Lund als zuerst durch Medikamente ruhiggestellte Tochter Dora ist mit ihrem Spiel ein Ereignis. Ihr stehen Caroline Koczan und Maximilian Achatz in ihren Doppelrollen um nichts nach.(...)" Kleine Zeitung, 17.Sept.2009

"Stimmig geführt (...) auch Caroline Koczan als verzweifelt liebende Mutter und hexenartige Obsthändlerin." Kärntner Krone, 18. Sept. 2009

„Wie man Wünsche beim Schwanz packt“, Pablo Picasso, Regie: Katrin Ackerl Konstantin, Neue Bühne Villach

“Stark ist die Schauspielleistung von Caroline Koczan , (…) und die clownesken Einlagen von ‚Torte’ Caroline Koczan, die bis in die Zehenspitzen hinein beweglich ist.“ Kleine Zeitung, 19.2.2008

In a schtodt woss schtarbt, jiddische Lyrik aus dem Wien der 1920er Jahre, CD, 1997

“It’s time to look more than klezmer and more than Yiddish folk song. (...) This is one of the most compelling albums of ‘lost’ Yiddish poetry that I’ve listened to so far.” Ari Davidow, L.A., Internet, 2000

„Hase Hase“, C. Serreau; Regie: M. Völlenklee; Münchner Volkstheater

„ Neben der großartigen Rita Russek als Mutter hat Völlenklee die pfiffige Caroline Koczan als jungenhafte Titelfigur…“ Münchner Merkur, 13.12.1999
„ Dennoch: der Erfolg ist sicher. Hase Hase (Caroline Koczan mit frech-strahlendem Kinder-Charme) hat gewonnen…“ Tageszeitung München, 13.12.1999

„Das Dschungelbuch“, nach R. Kipling; Regie: H. J. Betschart

„Die kleingewachsene Caroline Koczan als Mogli verwandelt sich grandios in das Menschenkind, das im Jagdverband eines Wolfsrudels überlebt. Doch solch rare Hochpunkte mimischer Kunst werden eher von den Begleitpersonen gewürdigt als von der jungen Zielgruppe. (…)“ Die Presse, Dez. 1994
„Caroline Koczan gibt einen Mogli, wie er am Reißbrett Walt Disneys nicht besser skizziert werden kann.“ Kurier, Dez. 1994
„ Caroline Koczan sorgt als drolliges Kleinkind Mogli für viele Lacher.“ Kronen Zeitung, Dez. 1994
„Ein Triumph des Theaters. (…) Am schwierigsten zu besetzen ist die Rolle des Mogli, (…) Die kleine Caroline Koczan macht das ausgezeichnet. Immer blendend gestimmt, beherrscht sie das betörende Babylachen genauso wie den ungestümen Charme des Heranwachsenden, der sich mit den wilden Tieren verbrüdert.“ Salzburger Nachrichten, 20.12.1994
„Wie Caroline Koczan Mogli, diesen Traum aller Kinderabenteuer spielt, ist ein Ereignis. Sei es als vergnügt quietschendes Baby, sei es als unternehmungslustiger Junge, der mit den Tieren des Dschungels tanzt, sie verströmt stets die kecke Aura eines Kindes, dem mitten in der finsteren Wildnis nichts passieren kann.“ Der Standard, Dez. 1994

„Die Rundköpfe und die Spitzköpfe“, B. Brecht, Regie: M. Karge

„Die kleine, vitale Caroline Koczan durchläuft im Trio mit Krista Birkner (Gutsherrentochter) und Puff-Mutter Lore Brunner einen Knigge-Kurs in prächtig-amüsanter Manier, und auch der Schrecken, der sie anschließend überkommt, hat in ihr eine beredte Anwältin.“ Salzburger Nachrichten, 1.2.1993
„Caroline Koczan tanzt als Nanna, eigentlich zynische Realitätsegoistin auf dem Liebesmarkt, als putziges, schlitzohriges Loliterl, dem niemand böse sein kann, effektvoll aus der Reihe.“ Wiener Zeitung, Februar 1993
„Caroline Koczan, das zum Liebesdienst abgerichtete Bauernmädchen, ist ein hexengleich quirliges Luderchen von brüchiger Mondänität; Frau Koczan macht dennoch auch Heimat-, Ichverlust im sexuellen Dienstleistungsgeschäft mitfühlbar.“ Die Presse, Feb. 1993

„Phaeton“, nach Euripides, Regie: A. Freyer

„Phaeton (…) rüstet zur Hochzeit mit einer Halbgöttin – Caroline Koczan gibt sie radschlagend in raffinierter Robe.“ Die Presse, März, 1991
„Aus Aphrodites Mund steigt ein Stern empor zum Bühnenhimmel, sie faltet ihren Rock in wunderbarer Geste zusammen, als wären’s Flügel eines Engels der Trauer und Melancholie…“ Frankfurter Allgemeine Zeitung, 1991

„Lauf der Welt“, W. Congreve, Regie: G. Heinz

„…und Caroline Koczan zeigt einmal mehr komisches Talent.“ Die Presse, 1988

„Glaube, Liebe, Hoffnung“, Ö. v. Horváth, Regie: M. Karge

„…mit stark clownesken Elementen versetzt, was sich vor allem in der Besetzung des Vizepräparators mit der jungen Caroline Koczan niederschlägt, die wie ein kleiner Chaplin grotesk durch die Szenen stapft…“ Renate Wagner, 22.6.1986

„Don Juan“, Moliére, Regie: B. Besson

„Lediglich Caroline Koczan sticht hervor, die ihrem Pierrot eine impulsive, originelle Komödiantik gibt.“ Salzburger Nachrichten, 22.6.1986
„Caroline Koczan glänzt in einer Tirade….“ Kronen Zeitung, 20.6.1986

„Hochzeit“, E. Canetti, Regie: H. Hollmann

„…eine positive Überraschung die junge Caroline Koczan“ Volksstimme, 27.9.1985
„….das Riesentalent Karoline Koczan“ Kronenzeitung, 27.9.1985
„Caroline Koczan als frühreifes Mariechen agierte wirkungssicher zwischen kokettem Raffinement und kindlichem Geplärre.“ Wiener Zeitung, 27.9. 1985
„Hollmanns sorgfältige Schauspielführung bewährt sich (..) aber vor allem bei Caroline Koczan in der Rolle des vierzehnjährigen Mariechens.“ AZ 27.9.1985

Musical "Snoopy", Regie: Anna Vaughn

„Woodstock (…) ist Caroline Koczan, ein zartes Mädchen mit viel Theatertemperament. Sie hat überhaupt keinen Text, aber sie ist mit allen Fasern der kleine, zersauste Vogel, der sich unsterblich in einen Wurm verliebt und ihn dann aus Versehen frißt. Am Burgtheater spielt sie in Canettis ‚Hochzeit’ das verdorbene, missbrauchte und verzweifelte Kind Mariechen mit einer Intensität, die einem den Atem nimmt…“ Österreich Magazin 4/86
„Und die kleine Caroline Koczan (22), die Entdeckung des ‚Snoopy ‚Abends, eine süße Welpe zum Abbusseln. Kein Wunder, daß sie, kaum in Peter Wecks Theater-an –der-Wien-Studio hopsend, schon am Akademietheater und bei Heinzl spielt.“ Kronen Zeitung, Nov. 1985


Sommertheater…

„Einen Jux will er sich machen“, J. Nestroy, Regie: P. Janisch, Sommerspiele Melk

„…und Caroline Koczan, wohl der liebenswerteste, übermütigste, strahlendste Christopherl, den man sich wünschen kann.“ Wiener Zeitung, Juli 1988

„Von den Schauspielerleistungen verbucht das Überraschungsduo Herbert Kucera (Weinberl) und die hinreißend komische Caroline Koczan (Christopherl) die meisten Lacher.“ Kronen Zeitung, Juli 1988

„Komödie der Irrungen“, W. Shakespeare, Regie: J. Wilke, Stockerau

„…und Caroline Koczan überhaupt das Ereignis des Abends.“ AZ, 2.8.1989
„Besondere Freude bereiten an diesem Abend zwei Mädchen, die es verstehen, mit schwebender Leichtigkeit von ‚Trapez’ zu ‚Trapez’ (sprich: von Stilart zu Stilart) zu schwingen: Caroline Koczan und Mirjam Ploteny. Wie spielerisch sich die beiden in dem Wirrwarr zurechtfinden, das fasziniert und entzückt. (…)“ Wiener Zeitung, 30.7.1989

„Es gibt dennoch (…) einen kurzen Moment, für den es sich gelohnt hat auszuharren. Am Ende hat das Hausmädchen Emmelina (Caroline Koczan) das Wort. (…)“ Die Presse, 31.7.1989

„Von zupackender Burschikosität die Köchin Caroline Koczans.“ Kurier, 1.8.1989

„Maikäfer flieg…“, Texte von Kindern im II. Weltkrieg; Zusammengestellt von I. Priesching und C. Koczan; Carinthischer Sommer, 1995

„ Da hat Caroline Koczan (nicht nur) Kindergedanken zu einem beklemmenden Abend collagiert. Die ‚Neuerwerbung’ des CS ist 32, hat eine 5jährige Tochter – und sieht aus wie 16. Man glaubt der quirligen Kleinen Judenkind wie Hitlerjunge mühelos. Ihre Produktion ‚Maikäfer flieg…’ wäre allerdings auch ohne diese Annehmlichkeit erstklassig. Mit viel Bedacht sind da Texte aus Literatur, Schulbüchern und Liedern mit jenen von Kindern kombiniert;(…) Wort, Ton und Szene sind in dichten eineinhalb Stunden Nachdenken montiert. (…)“ Kronen Zeitung, 16.7.1995



gojim …

A lidl un a majsse, Burgtheater/Lusterboden; Regie: Airan Berg, 1989

“Die gojim mit ihrer kindlich strahlenden Sängerin antworten mit ihren Liedern. Augen und Ohren gehen einem auf und man möchte mitsingen.“ Der Standard, 1989

Ess firt kejn weg zurik…, das Ghetto von Wilna 1941 – 1943, Regie: Helmut Schwarzbach,1990

„Mit totaler Konzentration, ohne ‚Schmus’ und vordergründige Effekte, wird auf dem Weg sinnlicher Wahrnehmungen fern jeglicher ‚Anatevka’-Idylle von mutigen, traurigen und verzweifelten, den Strohhalm Hoffnung haltenden Menschen berichtet, von Kindern, die alles erkennen und nie erwachsen werden dürfen.“ Wiesbadner Tagblatt, 1991

„Much more intense and Brechtian, with stunning harmonies and virtuoso solos with a tender undercurrent, are Gojim, an ensemble of six Viennese conceived in 1987 by the Burgtheater actress Caroline Koczan.“ International Herald Tribune, 26.4. 1991
 
Sängerin
Bereich:
U-Musik
Genre:
Chanson Evergreen / Oldie
Folk Jazz
Musical Schlager
jiddische Lieder  
Stimmlage:
Mezzosopran
Ausbildung:
Musical-Gesang und Interpretation im Tanzstudio des Theaters an der Wien bei Lorenz Myers und Adrian Manz, Jazzgesang Workshops bei Elly Wright und Ursula Slawicek 
Referenz-Ensembles:
gojim (1987 - 2007) Musikgruppe mit Spezialisierung auf die Klezmertradition und Suche nach neuen Wegen, jiddische Volks-, Theater-Widerstands- und Cabaretlieder;
"Bassena Social Club", seit 2006, Vertonung von Texten von Christine Nöstlinger, von wienerisch bis lateinamerikanische Einflüsse, Musik: Erich Meixner;
CD Produktionen:
gojim - LP/ "Lescht doss fajer"
gojim - LP/CD "Ess firt kejn weg zurik"
gojim - CD "Tscholent"
gojim - CD "In a schtodt woss schtarbt"
Neues Wiener Musiktheater - CD "Nestroy 2001"
 
Referenz-Auftrittsorte:
Musical und Musiktheaterproduktionen sowie Gesangseinlagen in Theaterstücken: Burgtheater Wien, Carinthischer Sommer, Volkstheater Wien, Stadttheater Ulm, Volkstheater München, Konzerttourneen mit "gojim" durch Europa und Israel, Neues Wiener Musiktheater (seit 2000) Wien, Tournee nach Czernowitz und Lemberg, Konzertlesungen in Wien, Villach, u.v.a. 
Kritiken ⁄ Rezensionen:
„Nestroy 2001“, W. Leitner/A. Kukelka; Regie: A. Kukelka; Produktion des Neuen Wiener Musiktheaters

„ Cornelia Köndgen, Caroline Koczan, Eva Neubauer, Karl Menrad, André Settembrini (Nestroy) bilden ein erfreulich homogenes Ensemble, deren schauspielerisches und stimmliches Gleichgewicht auffällt. (…) hinreißend Caroline Koczan als daumenlutschender Dodel…“ Die Presse 9.12.2000

„Bill oder die 7 Aspekte der Armut“, A. Kukelka; Regie: A. Kukelka; Produktion des NWM

„Karl Menrad und Caroline Koczan schlüpfen in die Rollen neuzeitlicher Ritter in Sachen Daten und Dateien, singen mit Witz die ‚Songs á la Weill’“ Kronen Zeitung, 10.11.2002

„ Die hervorragenden Schauspieler und guten Sänger Karl Menrad (One/Bill) und Caroline Koczan (Zero) trugen das Stück so intensiv über seine siebzig Minuten, dass das manko des Abends kaum auffiel: Stachel trägt diese publikumswirksame Musik keinen in sich.“

A lidl un a majsse, Burgtheater/Lusterboden; Regie: Airan Berg, 1989

“Die gojim mit ihrer kindlich strahlenden Sängerin antworten mit ihren Liedern. Augen und Ohren gehen einem auf und man möchte mitsingen.“ Der Standard, 1989

Ess firt kejn weg zurik…, das Ghetto von Wilna 1941 – 1943, Regie: Helmut Schwarzbach,1990

„Mit totaler Konzentration, ohne ‚Schmus’ und vordergründige Effekte, wird auf dem Weg sinnlicher Wahrnehmungen fern jeglicher ‚Anatevka’-Idylle von mutigen, traurigen und verzweifelten, den Strohhalm Hoffnung haltenden Menschen berichtet, von Kindern, die alles erkennen und nie erwachsen werden dürfen.“ Wiesbadner Tagblatt, 1991

„Much more intense and Brechtian, with stunning harmonies and virtuoso solos with a tender undercurrent, are Gojim, an ensemble of six Viennese conceived in 1987 by the Burgtheater actress Caroline Koczan.“ International Herald Tribune, 26.4. 1991

In a schtodt woss schtarbt, jiddische Lyrik aus dem Wien der 1920er Jahre, CD, 1997

“It’s time to look more than klezmer and more than Yiddish folk song. (...) This is one of the most compelling albums of ‘lost’ Yiddish poetry that I’ve listened to so far.” Ari Davidow, L.A., Internet, 2000
 
Regisseurin
Bereich:
Bühne
Referenz-Inszenierungen:
Eigenproduktionen:
"Maikäfer flieg..." - szenisch-musikalische Collage über Kinder im Krieg mit Originaltexten von Kindern aus den Jahren 1933-1945; 1994
Interkulttheater Wien und an Schulen
Förderungspreis des Landes NÖ: 1995

"Oh! Me Likey!!" - Vaudville Revue und Hommage an George Gershwin, Interkulttheater Wien, Ateliertheater Wien, Casino Velden, 1998

"Hello Malkele!" - das Jiddische Musical über Molly Picon in Englisch, Deutsch und Jiddisch; Jüdische Kulturtage Wien, Jüdisches Filmfestival Wien 2009; 2nd International Montreal Yiddish Theatre Festival, Jiddische Woche Dresden, 2011; Jüdische Kulturtage München: Gasteig/Black Box, München 2012

„Boudoir Madame CC“, Chansons aus dem 18. Jhdt.; gemeinsam mit Mirjam Ploteny, neu vertont von Kurt Obermair; Dramaturgie, Regie, Gesang: Caroline Koczan, Mirjam Ploteny Theater Drachengasse Wien, Interkulttheater Wien, Studio Molière Wien

Kinderproduktionen:

"gedenken begehen" - Leitung der Workshops und der Gesamtpräsentation aller SchülerInnenbeiträge beim Most4tel Festival 2002

„2aTV“, ein Theater/Video Projekt mit SchülerInnen des BRG Viktring, Konzept: Ulrich Kaufmann; Projektleitung: Erwin Kropfitsch; Workshopleitung (Drehbuch, szenische Darstellung, Bewegungstraining):Caroline Koczan; Videoanleitung: Ulrich Kaufmann; 2005

„Die Abenteuer der Wunderkinder von Maissau“, eine pantomimische Reise mit Einem Mozart durch Zeit und Raum; Kindertheaterprojekt mit Kindern der VS
Maissau im Rahmen der Gottfried von Einem Tage; Buch, Dramaturgie und szenische Leitung: Caroline Koczan; Video: Ulrich Kaufmann; 2006

„Zauberspiegel-Spiegelzauber“, Kindertheaterstück mit Musik und Texten von Gottfried von Einem; mit Kindern der VS Maissau, im Rahmen der Gottfried von Einem Tage, Maissau; Buch, Dramaturgie, szenische Leitung: Caroline Koczan; Video: Ulrich Kaufmann; Gottfried von Einem Tage, Maissau 2007

„Begreife die Klänge der Steine“ – ein Videofilm-Theaterstück zum 90. Geburtstag
von Gottfried v. Einem; mit Kindern der VS Maissau, Gottfried v. Einem Tage; Buch, Dramaturgie, Workshopleitung, szenische Leitung: Caroline Koczan; Video/Regie: Ulrich Kaufmann; Gottfried von Einem Tage, Maissau, 2008

„Paracelsus – der Mann mit den vielen Gesichtern“, eine
Theater/Musik/Trickfilm/Video-Performance mit Kindern der NMS Laa/Thaya und Eberhard Kummer (Drehleier/Gesang) im Rahmen der Gottfried von Einem Tage 2009; Buch, Dramaturgie, szenische Leitung: Caroline Koczan; Trickfilmleitung/Video: Ulrich Kaufmann

“Der Prinz von Schokoladien” – Bearbeitung von “Prinz Chocolat” von Lotte
Ingrisch und Gottfried v. Einem, Kindertheaterproduktion für die Gottfried
von Einem Tage, Maissau; mit SchülerInnen der MMS Eggenburg; Bearbeitung,Dramaturgie, szenische Leitung: Caroline Koczan, Video/Filmeffekte: Ulrich Kaufmann; 17. Juni 2011

„König der Kinder“ – eine szenisch musikalische Begegnung mit Janusz Korczak;
Auftragswerk anlässlich des 15 jährigen Bestehens des Kinderheimes Haus "Herrnhilf“ der Diakonie Treffen; Buch, szenische Leitung und Sprecherin: Caroline Koczan; Mitwirkende: Kinder des Hauses Herrnhilf; das Projekt wird mit dem Österreichischen Kinderschutzpreis 2012 ausgezeichnet!

„Beim Reden kommen die Leut zamm“, Filmprojekt für den Filmwettbewerb „Sprache und Bewegung“ mit SchülerInnen des Realgymnasiums Polgargasse 1220 Wien, Idee, Buch, Regie, Kamera: Ulrich Kaufmann; Bewegungstraining und Einstudierung: Caroline Koczan; das Projekt erhält den 1. Preis.

„Kjambaki“ - afrikanische Märchen und Lieblingsgeschichten; Pantomimenaufführung mit den Kindern der Pantomimengruppe des Hauses
Herrnhilf, Diakonie de La Tour; (Präsentation des Pantomimen-Workshops, Jänner bis Juli 2013);
3.Juli 2013