Josef Machynka
Technischer Schwerpunkt: Gegenständlich figurale Ölmalerei
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Allgemeine Daten
Josef Machynka
Name:
Josef Machynka
Künstlerische Tätigkeit:
Malerei & Grafik

Biographie:
Vita
1957
Geboren in Bad Vöslau/Gainfarn. Lebt und arbeitet in Wien und Niederösterreich. Vater war Musiker und Hobbymaler. Von ihm im Jugendalter erste Grundlagen der Ölmalerei erlernt.
1984
Abgeschlossenes Kunststudium a. d. Universität für Angewandte Kunst, Wien (Meisterklasse Wolfgang Hutter - Malerei).
1980
Gründungsmitglied des ehemaligen Kunstvereins Depot 35.
Ausstellungsbeteiligungen im Rahmen des Kunstvereins.
ab 1981
Intensives Interesse für Philosophie, Mythologie und Symbolik, das in die künstlerische Arbeit einfließt. Vorträge und Seminare zu diesen Themen sowie Veranstaltung von Mal- und Zeichenkursen.
1982
Gemeinschaftsausstellung der Meisterklasse Wolfgang Hutter, Hauptgebäude PSK - Wien. Ankauf durch die PSK.
1983
Ausstellungen in Wien: Galerie 12 Jahreszeiten, Bürogebäude der Firma Shell, Art Coiffeur.
1984
Buchillustration „Die Naturgeister“ und diverse künstlerische Einzelaufträge.
1985
Mehrere Jahre Mitgliedschaft bei der Ring Galerie (Wien-Kultur) und beim Kunstverein Baden.
Ausstellungen: Sozialmedizinisches Zentrum Ost - Wien, Kulturverein Treffpunkt Philosophie - Wien und Linz, Volksbank - Baden bei Wien.
Ausstellung zur Buchpräsentation „Die Naturgeister“, Hotel Pöstlingsberg - Linz.
1986
Künstlerische Gestaltung des Kartenspiels „Eclectic Tarot“, Piatnik & Söhne - Wien.
Mehrere Ausstellungsbeteiligungen im Rahmen des Kunstvereins Baden.
Ausstellungen in Wien: Galerie Violetta, Cafe Rondo.
Ausstellungsbeteiligung bei der der Kulturwoche Schmied an der Strass, Gaflenz.
Ankauf durch die Artothek NÖ.
1987
Mehrere Jahre Mitglied beim Grazer Werkbund.
Ausstellungen: Galerie im Mercedeshof - Baden bei Wien, Beethovenhaus - Baden bei Wien, Galerie Modena Art - Wien.
1988
Gemeinschaftsausstellung des Kunstvereins Baden im Beethovenhaus, Baden bei Wien.
1989
Gemeinschaftsausstellung des Kunstvereins Baden im Beethovenhaus, Baden bei Wien.
Ausstellungsbeteiligungen: Sparkasse Baden - Baden bei Wien, Pensionistenheim Hainfeld – NÖ, Landespensionistenheim Ulrichsheim - Hainburg a. d. Donau.
1990
Gemeinschaftsausstellung des Grazer Werkbunds im Künstlerhaus - Graz.
Ausstellungsbeteiligungen: Handelskammer NÖ - Baden bei Wien, Tobelbad - Graz.
1992
Künstlerische Gestaltung des Kartenspiels „Ibis Tarot“ – Verlag AG Müller, Schweiz.
Unterbrechung der freischaffenden Tätigkeit. Berufliche Neuorientierung im grafischen Bereich.
2001
Wiederaufnahme der künstlerischen Arbeit.

2003
Mitglied bei der IGB (Interessensvertretung der bildenden Künstler Österreichs).
2005
Ateliervernissage, Wien.
Ausstellung Kulturverein Treffpunkt Philosophie, Salzburg.
2008
Projektierung und Realisierung des interdisziplinären Kunstprojekts „mythos modern“ mit Künstlern unterschiedlicher Sparten (Malerei, Tanz, Musik, Schauspiel). Aufführung und begleitende Ausstellung „Pandora & Co“ im KosmosTheater, Wien.
2009
Ateliervernissage, Wien.
Ausstellung >inside:insight< Galerie Time, Wien.
Ausstellung „art.shooting.“ Galerie Karoly, Wien.
Gemeinschaftsausstellung zum Kunstprojekt „Baden-Kunst-Musik ist mehr“, Haus der Kunst, Baden bei Wien.
2010
Beteiligung an der Aquarellausstellung „Die Meister von morgen“, Leopold Museum, Wien.
Ausstellungsbeteiligung Kunstprojekt »URBANER SPIELPLATZ - Eine Dekonstruktion der Alltagswahrnehmung« - Töchter der Kunst, Wien.
2011
Kunstmesse Akzenta Graz 2011, „Frauen – Im Focus der Kunst“.
Ausstellung „Malen ist Arbeit“, Club International, Wien.
Ausstellung Galerie Bertrand Kass, Innsbruck.

Aktiv seit:
1984

Über ...
Sub-Headline:
Technischer Schwerpunkt: Gegenständlich figurale Ölmalerei 
Beschreibung allgemein:
Statement:
Malen ist für mich meist ein Vergnügen, aber in erster Linie harte Arbeit, ein ständiger Prozess von Suche, Veränderung, Hinterfragung, Scheitern und wieder Neuanfang. Dabei war mir die Entwicklung oder enge Bindung an einen ausgeprägten Stil nie besonders wichtig. Ein Bild an dem ich heute arbeite kann sich stilistisch von dem von morgen so unterscheiden, als hätte es ein anderer Künstler gemalt. Das entspricht auch der multiplen Persönlichkeit, die wir, mehr oder weniger, alle in uns tragen. Im künstlerischen Bereich geht das häufig auf Kosten einer eindeutigen Wiedererkennbarkeit (Trademark). Aber ich will nicht mein Leben lang das Gleiche malen müssen. Daher habe ich auch kein Problem mit unterhaltsamen Ausflügen in künstlerisch „rufschädigende“ Sparten, wie z. B. Bodypainting. In Bezug auf meine Bilder ist die einzige, technisch-formale, Kostante seit langem die gegenständlich orientierte, traditionelle Ölmalerei, die auch manchmal in die Abstraktion führt.
Die Bildmotive entwerfe ich oft akribisch langsam, damit sie Zeit haben sich zu entwickeln, auch unter Zuhilfenahme moderner Technik (Fotografie, Computer, Projektor). Das Ergebnis bleibt aber - bis jetzt - immer Malerei, häufig in einer Mischung aus geplanter Komposition und unberechenbarer Spontaneität. Letztere wird besonders durch die ungrundierte Leinwand provoziert, auf der ich seit einiger Zeit arbeite. Das rohe Leinen fordert, mehr als der weiß grundierte Malgrund, das Stehen¬lassen von Leere und Unfertigem heraus.
Schwerpunkt meiner Bilder ist weitgehend die inhaltliche Ebene, selten nur ein formales oder ästhetisches Spiel. Ich würde mich als Maler von Themen bezeichnen, gelegentlich mit einer eigenwillig verschlüsselten Symbolik. Mich interessieren – unter anderem – psychische Erlebnis- und Spannungsfelder im Menschen die Brüche aufweisen können und die sich oft in komplementären oder kontrastierenden Begriffspaaren zusammenfassen lassen: jung - alt, männlich - weiblich, reich - schön, Alltag - Idealisierung, Innenwelt - Außenwelt etc.
Daraus entstehen fallweise kleine Bildserien, deren Sujets ich nach Monaten oder Jahren in verän¬derter Form immer wieder aufgreife. Ich bin dann selbst von den neuen, veränderten Blickwinkeln überrascht. Die Malerei erlangt damit den Status eines subjektiven Werkzeuges zur Analyse und Erforschung eigener und allgemein menschlicher Zustände bzw. Befindlichkeiten: sehr persönliche Positionen mit nur bedingtem Anspruch auf Allgemein¬gültigkeit.
 
Malerei & Grafik
Darstellungsform:
GEGENSTÄNDLICH
      Portrait
      Figur
      Thema
      Sonstiges
NICHT GEGENSTÄNDLICH
Technik:
Öl
Interdisziplinäres Projekt "mythos modern"
Ausbildung:
Studium der Malerei, Universität für Angewandte Kunst, Meisterklasse Wolfgang Hutter 
Werke in Sammlungen:
Ja
Beschreibung:
NÖ Artothek